Rückblick zum 29. Januar 2026

Rückblick

Am 29. Januar 2026 fand im Studiensaal des Münzkabinetts im Bode-Museum das Studierenden-Kolloquium zu Berliner Münzhandlungen ab 1933 statt. Studierende der Humboldt-Universität zu Berlin präsentierten dabei ihre Forschungsergebnisse aus der Lehrveranstaltung Numismatische Provenienzforschung. Digitale Ressourcen und Methoden.

Im Mittelpunkt der Präsentationen standen Berliner Münzhändler und -handlungen nach 1933, darunter Felix Schlessinger, Robert Ball Nachf., Edmund Rappaport und Waldemar Wruck. Die Studierenden zeigten auf, wie die Provenienzforschung von Münzen und Sammlungen durch digitale Methoden und Ressourcen unterstützt werden kann. Historische Dokumente, Handelsregister und digitale Editionen ermöglichen es, die Besitz- und Handelswege von Münzen nachzuvollziehen und so wichtige Erkenntnisse über die Geschichte der Sammlungen und der beteiligten Händler zu gewinnen.

Das Kolloquium verdeutlichte, wie digitale Werkzeuge und methodische Ansätze der Numismatik dazu beitragen, historische Zusammenhänge besser sichtbar zu machen und Forschungsfragen der Provenienzforschung effizienter zu bearbeiten. Dabei zeigte sich auch, dass der Austausch zwischen Studierenden und Fachpublikum ein wesentlicher Bestandteil der Forschung ist: Durch persönliche Gespräche und Diskussionen konnten neue Perspektiven und Interpretationen entwickelt werden.

Der Abend verband fachliche Tiefe mit einem persönlichen, kollegialen Austausch und bot allen Beteiligten die Möglichkeit, sich intensiv über die Herausforderungen und Chancen der numismatischen Provenienzforschung auszutauschen. Das Kolloquium war somit ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lehre, Forschung und digitale Methoden im Bereich der Provenienzforschung erfolgreich zusammengeführt werden können.

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