IGSN Identifiers: A Sustainable PID Strategy for Archaeological and Heritage Samples
Beschreibung
Die Verwaltung der wachsenden Zahl von Materialproben stellt heutzutage eine große Herausforderung in der Archäologie und der Forschung im Bereich des Kulturerbes dar. Proben erhalten bei ihrer Weitergabe oft unterschiedliche lokale Identifikatoren, was zu mehrdeutigen Bezeichnungen, dem Verlust der Provenienz und fragmentierten Daten führt, die über verschiedene Datenquellen verstreut sind. Uneinheitliche lokale Metadatenbeschreibungen behindern zudem die Interoperabilität und die Verknüpfung von Proben mit anderen Forschungsergebnissen.
Als Antwort auf diese Probleme bieten IGSN-Identifikatoren (IGSN-IDs), die durch den DataCite DOI geregelt werden, eine Möglichkeit, physische Proben dauerhaft zu identifizieren, zu zitieren und zu lokalisieren. Dennoch ist die Nutzbarkeit von IGSN von den NFDI4O-Communities noch nicht vollständig anerkannt worden. Um diese Lücke zu schließen, zielt unser TRAIL darauf ab, die Anwendung von IGSN-IDs und deren Metadatenprofile für die probenbasierte Forschung innerhalb des Konsortiums zu evaluieren. Durch das Fachwissen und die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsbereichen werden wir eine gemeinschaftsorientierte IGSN-Strategie entwerfen, indem wir:
- bestehende IGSN-Metadatenprofile durch gemeinschaftliche Anstrengungen überprüfen, übernehmen und anpassen.
- die Erstellung von Zuordnungsschemata zwischen generischen und gemeinschaftsorientierten Metadatenschemata, um die Interoperabilität von Probendaten zu verbessern.
- die Validierung von IGSN-Metadatenprofilen anhand verschiedener Anwendungsfälle.
- die Erstellung eines Leitfadens mit Best Practices für die Einführung eines IGSN-Registrierungsdienstes in der Archäologie und im Bereich des Kulturerbes.
Auf diese Weise legen wir ein solides Fundament für die weitere Entwicklung eines nachhaltigen IGSN-Dienstes innerhalb des NFDI4O und darüber hinaus.
Co-Chairs
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